By Christian J. Hartmann, on Februar 12th, 2011 Wieder mal beim Einkaufen. Ich, gerade fertig im …Markt, werde von einem freundlichen Herrn angesprochen, ob er mir nicht ein paar Fragen zum Markt stellen dürfe.
„Wir brauchen auch nur 300 Sekunden!“ – „Na, gut!“ Ich willige ein. Wohl wissend, dass solche Umfragen nicht nur für die Wirtschaft nötig sind, sondern auch den Kunden und den Angestellten des Marktes zu Gute kommen können. Ich werde auch nur nach Alter, Nähe zum Markt und Größe der Familie und damit also relativ unpersönlich gefragt. Außerdem kaufe ich dort häufig und bin auch recht zufrieden, also: Was soll’s?!
Einige Fragen und Antworten später werde ich mit dem Satz: „Das war’s schon! Vielen Dank und guten Heimweg!“ wieder entlassen. Ich schaue nicht auf die Uhr, aber ich schätze insgeheim ab, ob die vergangene Zeit wirklich genau 300 Sekunden waren. 300 Sekunden? Das sind 5 Minuten! Und da überlege ich mir, ob ich mir die Zeit für die Fragerei genommen hätte, hätte er mich gefragt, ob ich 5 Minuten für ihn Zeit hätte. 5 Minuten klingt länger als 300 Sekunden. Verrückt! Aber das ist Marketing!
By Christian J. Hartmann, on Februar 11th, 2011 Nach einem etwas misslungenen Wochenendstart wollte ich meinen Frust heute ein wenig unter Kalorien verbergen. Schließlich war ich gerade am Münchener Hauptbahnhof angelangt um den Zug zu nehmen, nachdem mir die S-Bahn vor der Nase davon ist.
Also warf sich die Frage auf: Was essen? – Butterbrez’n? „Na, des is was für’n Vormittag!“ – Krapfen? „Es mag ja grad Fasching sei, aber den brauch i trotzdem ned. Vui z’iaß!“ (Für Nichtbayern: Viel zu süß!) – Nussschnecken und ähnliches? „A z’iaß!“ – Sandwich oder belegtes Brötchen? „Was do ois auf oa Semme drauf soi, des brauch i ned!“ – Schmalznudel? „Ja, des war’s! A Auszongne oder a Schmoiznudl“. Für mich hat die Ausgezogene (Nackerte) Puderzucker und die Schmalznudel normalen Zucker drauf.
Also die Bäckereien nach Schmalznudeln abgeklappert. Wenn man nun aber glaubt, in der Weltstadt mit Herz, der bayerischen Landeshauptstadt gäbe es am Hauptbahnhof eine Schmalznudel, dann hat man sich getäuscht! Nix gibt’s! Koane Auszongna und koane Schmoiznudln! „Schmalzkringel“ hätte es gegeben! Also eine Schmalznudel ohne Mitte. Warum bitte sollte man auf diese dünne, knackige Stelle verzichten? Nur damit es aussieht wie ein bayerischer Donut?
Und dann kost‘ der Kring’l a no zwoa Euro! „Na! I zoi koane zwoa Euro für a Loch! Dann is i hoid nix!“
Dafür geht’s heid auf’d Nacht zum Griechen zum Essen!
By Christian J. Hartmann, on Februar 3rd, 2011 Im Perlenland kann man auch mit Gold bezahlen!
Zumindest in Palau im Pazifik, wo dieser kleine goldene Stern herkommt. Nur dass seine Umgebung gerade kein pazifischer Ozean und die Perlen keine echten sind, sondern die Perlen von prickelndem Mineralwasser in einem Weinglas.

Es gibt auch eine kleine Fotogalerie in der Fotoecke zu diesem Thema.
By Christian J. Hartmann, on Januar 27th, 2011 Das nervigste, was das Internet hervorgebracht hat: Kettenbriefe!
Gut, es gab sie vorher schon, aber da war es eine Überwindung, irgendetwas x-mal zu schreiben, mit Porto zu versehen und abzuschicken. Bei E-Mails geht das doch wesentlich einfacher und schneller! Manchmal sind sie auch ganz lustig, manchmal aber auch mehr als überflüssig und dämlich. Doch was tun? Die Kette unterbrechen und das große Glück sich selbst und den anderen Leuten nicht gönnen? Doch! Das mach ich! Ich schicke so gut wie nie einen Kettenbrief weiter, schon gar nicht an x Freunde.
Ich habe mich auch gefragt, ob ich diesen Post heute schreiben soll, schließlich bekam ich die Mail heute von einer guten Freundin, die ich hiermit auch nicht vergraulen möchte. Aber diese Ketten-Mail ist so selten dämlich, dass sie eine Erwähnung wert ist:
„Dieser Januar hat 5 Samstage, 5 Sonntage und 5 Montage in einem Monat!!! Das gibt es nur alle 823 Jahre und wird „Geldbeutel- oder Geldsackjahr“ genannt. Sende diese Mail an mindestens 8 acht Leute. Die alten Chinesen sagen,dann fließt Geld… alle 823 Jahre nur einmal… Diejenigen die nix tun, verhindern den Geldfluss. Versuchen wir’s??? Nützt es nichts, schadet es nichts“
5 mal Sa, So und Mo? Toll! 😮 Nur haben wir das jedes Jahr! März 2008, August 2009 und zuletzt Mai 2010 🙁
Ob es das für den Januar nur alle 823 Jahre geben soll, kann ich mir fast nicht vorstellen, da diese Konstellation bei Monaten mit 31 Tagen eben schon einmal pro Jahr auftritt.
Doch jetzt kommt der Clou: „Die alten Chinesen sagen …“ 😮 Ja, meine Güte, lasst mir doch die Chinesen damit in Ruhe! Woher wollen die denn wissen, dass da wirklich Geld fließt, wenn ich die Mail an 8 Leute verschicke. 🙁 Vor 823 Jahren gab’s noch keine E-Mails! 😆 Und ganz nebenbei fängt das Chinesisches Jahr irgendwann zwischen Ende Januar und Anfang März an, also haben sie gar keinen Januar und auch keine 31-Tage-Monate! 🙄
Aber! Und das ist jetzt der Vorteil: Ich habe was zum Aufregen und posten gefunden! 😉
By Christian J. Hartmann, on Januar 22nd, 2011 Wursttheke.
Ich stand vor dem Schwarzgeräucherten und wartete auf die Bedienung, als ein graumelierter Herr ohne Einkaufswagen mal rechts von mir mal links die Auslage begutachtete, murmelnd die einzelnen Waren besprach und mir dabei näher als 10 cm auf die Pelle rückte. Er stellte sich schließlich gleich rechts hinter mir an und fing an, meinen Einkauf zu begutachten. Damit aber nicht getan. Nach einiger Zeit meinte er: „Ah, da ist das Schwarzgeräucherte“ was für mich soviel bedeutete wie: „Man kann’s ja nicht sehen, wenn andere davorstehen und sich keinen Millimeter rühren.“ Ich ließ mich davon nicht irritieren und bestellte 100 Gramm Schwarzwälder Schinken. Bemerkung von rechts: „Den hatte ich letzte Woche auch gekauft.“ Wollte er nun einen Kommentar dazu? Wollte er, dass ich frage, wie er denn wohl geschmeckt hätte? Ich weiß es nicht und wollte mich darauf auch nicht einlassen.
Ich setzte meinen Einkauf fort mit der Bestellung von 100 Gramm italienischem Landschinken. Der Metzger nahm einige Scheiben auf die Waage – 96 Gramm – mit der Frage, ob es denn noch etwas mehr sein darf. Noch bevor ich etwas sagen konnte, kam vernehmlich von rechts: „Passt schon!“ – „Legen Sie noch zwei Scheiben drauf!“ sagte ich und wollte meinem Nebenmann gerade vors Schienbein treten, als dieser doch endlich an die Reihe kam. Er bestellte 100 Gramm Kochschinken und ging. Sein Glück, denn jede weitere Bemerkung seinerseits hätte meine Schranken der guten Kinderstube niedriger gelegt und mich dazu gebracht, ihm gehörig zu erklären nicht über anderer Leute Einkauf zu bestimmen.
Vielleicht hätte ich auf sein „Passt schon!“ sagen sollen: „Wenn Sie mir den Einkauf bezahlen, dürfen Sie auch sagen, wann es reicht.“ Aber bekanntlich meinte schon Mark Twain, dass Schlagfertigkeit das ist, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
Gottes Tiergarten ist groß und es tummeln sich die merkwürdigsten Geschöpfe darin. 😉
By Christian J. Hartmann, on Januar 16th, 2011 Ich habe gerade festgestellt, dass ich in diesem Jahr den 2. und 3. eines Monats am liebsten habe. Warum? Nun, diese beiden Tage fallen meistens auf Wochenenden, Feiertage oder in die Ferien. Nur an vier 2. bzw. 3. arbeite ich heuer. Das unangenehmste Datum ist demnach der 14., denn da erhöht sich die Zahl auf neun von immerhin zwölf möglichen Arbeitstagen. Außer Konkurrenz ist natürlich der 31.; da sind es ohnehin schon weniger und alles in allem genau drei Arbeitstage. 😀
By Christian J. Hartmann, on Januar 16th, 2011 Was irgendwie merkwürdig aussieht und sich auch so anhört, ist einfach nur bayerisch! Mit diesem Ausdruck stand mein Sohn gerade in der Tür.
Didaddadaung – lang geschrieben: „Di dad da daung“ – ganz lang: „Die täte dir taugen“ oder hochdeutsch: „Die würde dir auch gefallen!“
Gemeint war übrigens ein Motorrad. 😉
By Christian J. Hartmann, on Januar 13th, 2011 Heute!
Heute in zwei Monaten ist der letzte Tag der Faschingsferien.
Heute in fünf Monaten ist der erste offizielle Ferientag der Pfingstferien.
Heute in sieben Monaten stehe ich nachts um 3 auf, um in den Urlaub zu fahren.
Heute in acht Monaten geht das neue Schuljahr an.
By Christian J. Hartmann, on Januar 11th, 2011 Die Weihnachstferien waren einfach zu kurz! Eine Woche hätte ich jetzt schon noch gebraucht, um alles zu erledigen, was ich hätte erledigen wollen/sollen. Aber was hilft’s?
Dafür sehe ich jetzt meine lieben Schüler wieder! *Sarkasmus Ende*
Na ja, so schlimm sind sie ja auch nicht. Wir Kollegen sind uns da ziemlich einig: „Alleine sind sie wirklich nett, aber zusammen auf einem Haufen …“
Dafür gibt es wieder Anekdoten, Verschreiber und lustige Antworten der Schützlinge. Neuestes Beispiel: Wie heißt die marokkanische Hauptstadt? „Rabatz“ – obwohl es eher „Rabat“ heißen sollte. Aber genug Rabatz gibt es dort wohl auch hin und wieder. 🙂
By Christian J. Hartmann, on Januar 4th, 2011 So viel hat man gar nicht gesehen bei uns. Bis die Sonne hinter den Wolken vor kam, war die ganze Show schon vorbei.

Dafür konnte man aber ohne Schutzfolie fotografieren. Nicht so wie anno 99.
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