By Christian J. Hartmann, on August 29th, 2012 Strandgeschichten:
- Familie, italienisch wahrscheinlich, mit Strandmuschel, Handtüchern, Sonnenschirmen, mindestens fünf Familienmitglieder und einem Koffer! Ein roter Trolley! Was um Himmels Willen will man am Strand mit einem Trolley?
- Kleinstfamilie, Vater in Badehose mit Buggy und aufgeblasenem Minischlauchboot (Passt aber nur ein Baby wirklich gut rein), Mutter im Bikini mit schlafendem Baby auf dem Arm. Der Vater zieht den Buggy durch den Sand bis ca. zwei, drei Meter vors Wasser. Dort wird der Buggy abgestellt und man begibt sich ins Meer. Zumindest soweit, bis Mutter und Vater bis zu den Hüften im Wasser stehen. Das Baby liegt schlafend im Miniboot und wird von den leichten Wellen geschaukelt. Das geht eine Weile so und ich überlege mir, ob das Baby vielleicht „Moses“ heißt oder ich eingreifen muss, wenn sie es im offenen Meer zurücklassen. Dann scheint das Baby erwacht zu sein. Mutter nimmt das Baby auf den Arm, man verlässt das Wasser, nimmt den Buggy mit und entfernt sich vom Strand. Soll das jetzt ein Bad im Meer gewesen sein? Bei dem keiner der Beteiligten richtig nass geworden ist? Zu kalt kann das Meer mit ca. 27-28 °C auch nicht sein. Stellen sich diese Leute so ihren Urlaub vor?
- Kleinfamilie, Vater, Mutter, Sohn, Tochter in dieser Altersreihenfolge. Alle mit Bermudashorts, Hemd und Hut. Die Kinder jeweils mit einem Minidrachen von ca. 30 auf 20 cm an der Leine. Kommentar der Mutter: „Wenn’s de Nordsee ausg’halten ham, wern’s des a no überleben!“ Man geht zum Wasser. Die Kinder halten die Drachen in der Hand, Vater und Mutter betrachten abwechselnd den Horizont mit einem Fernglas oder machen Fotos mit der Digicam. Die Familie fällt auf! Einige Familienmütter und -väter drehen sich in ihre Richtung. Nicht nur, weil sie alle komplett angezogen sind (incl. Schuhe), sondern auch, weil die Kinder sehr unterernährt aussehen. Die Hüften des wohl 5-jährigen Jungen könnte ich mit meinen beiden Händen locker umfassen, wobei sich die Finger vorne und hinten berühren würden. Das Mädchen war noch dürrer. Nach einiger Zeit des so am Strand Herumsitzens wirft die Mutter aus „Spaß“ die Schuhe des Jungen in das Meer. Der Junge muss hinterher, wobei seine Hose wird dabei notgedrungen nass wird. Als Revanche dafür bewirft der Junge die Mutter mit Sand. Daraufhin läuft sie ihm mehrmals hinterher, bis sie ihn einmal auch tatsächlich erwischt und wirft ihn ins Meer. Der nunmehr komplett nasse Junge beschwert sich lauthals, denn durch den stetig wehenden Wind muss ihm natürlich jetzt relativ kalt sein. Der Vater packt nun seine Frau und wirft sie ebenfalls, aber nur halbherzig, ins Wasser. Sie beschwert sich ebenso, weil das alles so „bäh“ sei, da sie ja jetzt nass ist. Daraufhin entfernt sich die Familie wieder vom Strand. Man stellt sich die Frage, ob die Familie Mitglieder einer Sekte sind, die nicht Baden gehen dürfen? Oder ist das für diese Familie tatsächlich eine Form von Urlaub? Nicht mehr lange, bis die Kinder merken, das es auch anders, freier, lustiger zugehen kann.
- Der Bikini! Ich wusste nicht, dass es Bikinis auch in Überüberübergrößen gibt. Im Grunde sieht es schon nicht mehr wirklich gut aus, wenn der Bauch schon über das Unterteil hängt. Ich bin auch nicht der dünnste, wirklich nicht, aber gehe jede Wette ein, dass meine Badehose flach hingelegt nur ein Drittel oder höchstens die Hälfte der Breite der Bikinihose jener Dame einnimmt. Nee, nicht mehr schön!
By Christian J. Hartmann, on August 26th, 2012 Urlaubszeit ist Zeit zum Malen. Einige sind es schon geworden, zwei stelle ich hier mal ein.
An Pablo Picasso angelehnt – der Stier

Mit ein paar Strichen ein Strandleben gemalt:

By Christian J. Hartmann, on August 24th, 2012 Urlaub ist:
* bis 10 Uhr schlafen, sich mittags hinlegen und dösen, abends bis 1 Uhr aufbleiben und sich trotzdem müde fühlen.
* am Strand den anderen Leuten zuschauen und sich über deren Eigenheiten mokieren. Sozusagen ist der Adriastrand wie ein Biergarten.
* den Nachbarn zuhören, wenn sie glauben ihre Italienisch-Kenntnisse an den Mann bringen zu müssen. Vor allem, wenn das dann kompletter Quatsch ist: „Parcheggio heißt Eintritt zahlen!“
* quer durchs fremde Land fahren, sich an den Eigenheiten der Landschaft erfreuen, auf Neues, Fremdes in einem kleinen Dorf am Po, das vielen bekannt ist, gespannt sein und dann doch auf deutsch begrüßt werden und eine nette Unterhaltung führen.
* Hitze zu ertragen, die ich zu Hause nicht haben möchte und dabei zu behaupten: „Es war schon schlimmer!“
* das Datum zu vergessen und die Uhrzeit als nebensächlich zu betrachten.
By Christian J. Hartmann, on August 9th, 2012 Seit Peking 2008 schaue ich mir gerne die BMX-Wettkämpfe bei den olympischen Spielen an. Da ist Spannung drin, Geschwindigkeit, Sprünge, Dynamik und Dramatik.
Hier ein paar Eindrücke am PC vom ZDF-Livestream festgehalten:



Folgende Aufnahme entstand kurz vor der Überblendung von der Frontalansicht zur Kamera, die unter dem Sprungbereich angebracht war. Jetzt sieht es so aus, als würden die Radler auf Wolken schweben. 🙂

Tja und ich wäre nicht ich selbst, wenn ich aus solchen Bildern nicht etwas machen würde. 😉
Der Geister-Radler!

By Christian J. Hartmann, on August 5th, 2012 Ich schaue mir sehr gerne Sport im Fernsehen an, vor allem wenn es um Olympische Spiele geht. Die haben so ihren besonderen Reiz, vor allem auch, weil Athleten aus allen Nationen dabei sind und deswegen auch mal einer Applaus bekommt, der sonst keine solchen Auftritte gewohnt ist. Und Kurioses hat natürlich auch seinen Platz:
- So ist der Judoka Ricardo Blas jun. aus Guam mit seinen 218 kg Körpergewicht schwerer als die gesamte Riege der chinesischen Mannschaftsturnerinnen, die immerhin aus fünf Damen besteht.
- Der chinesische Olympiasieger im Trampolinturnen heißt logischerweise: Dong Dong! (Das ist kein Witz, der heißt wirklich so!)
- Etwas vermessen bis gefährlich halte ich es, wenn über den Schützen in der olympischen Schießstätte Royal Artillery Barracks groß der Schriftzug mit dem Motte der Spiele in London prangt: „Inspire a generation – Inspiriere eine Generation“
to be continued …
By Christian J. Hartmann, on August 3rd, 2012 Es ist Anfang August, vor einigen Tagen war ich einkaufen und fiel im Getränkemarkt buchstäblich über das Wies’nbier. Gut, im September fängt die Wies’n an, aufgebaut wird wohl auch schon, also ist das nicht mehr allzu früh, obgleich ich als gebürtiger Münchener die erste Flasche auch erst am Eröffnungssamstag öffne. Kurz darauf hörte ich auf einem von mir sonst gerne gehörten Radiosender die Reklame für Adventsreisen nach Dresden zum berühmten Striezelmarkt. Herrschaften, es ist SOMMER!
Dem noch nicht genug sang heute morgen um ca. 10 Uhr ein kleines Mädchen auf Bayern 1: „Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit?“ Jetzt hört’s auf! Die Sommerferien haben gerade begonnen, ich freue mich auf heiße Temperaturen in Italien und Grillen daheim. Der Winter kann gerne kommen, von mir aus auch mit viel Eis und viel Schnee, aber erst, wenn’s Winter ist! – Den Radio habe ich einstweilen ausgemacht.
By Christian J. Hartmann, on Juli 21st, 2012 Darf ich vorstellen: Marie of happy pig band

Nicht mehr ganz die Jüngste, aber sie verträgt sich gut mit unserem anderen Meerschweinchen. Das ist ja das Wichtigste!
Vielen Dank an die Puchheimer Wuselbande! 🙂
By Christian J. Hartmann, on Juli 10th, 2012 Ja, ich weiß, der Zeugnistag ist eigentlich noch drei Wochen weg <Meine Güte, immer noch so lange!>, doch ein paar nette Versprecher und Verschreiber gibt es heute schon.
Referent über Mallorca: „1960 erließ Franco ein Touristenexpansionsgesetz.“
<Anmerkung: Jetzt weiß ich, warum manche Leute im Urlaub so zunehmen!>
Bei manchen Schülern sind die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt:
– „Stromaufwärts fließt die Elbe an Magdeburg vorbei nach Tschechien.“
– „Der Nil entspringt im Roten Meer.“
– „Der Victoriasee fließt durch Ägypten.“
Referentin über die Donau: „Der weitere Name Donau ist gerechtfertigt, weil die Donau bis Passau schon eine größere Luftstrecke zurückgelegt hat.“
<Anmerkung: Nein, man muss es nicht verstehen!>
Aus den Extemporalia:
– „Die Menschen nutzen die Meere, indem man dort Straßen bauen kann.“
<Anmerkung: Das sind dann Wasserstraßen!>
– „Bei der Fischerei werden Schleppnetze verwendet, die zu viele Fische einfangen und sie beim Aussterben bedrohen.“
<Anmerkung: Wie man’s macht, ist’s verkehrt!>
– „Der Hamburger Hafen ist nicht für alle Schiffe geeignet, weil es Stellen gibt, wo das Wasser einen sehr geringen Abstand zum Grund hat.“
<Anmerkung: Nein, auch das muss man nicht verstehen!>
– „Nach Hamburg ziehen viele Leute, weil Hamburg eine große Harfenstadt ist.“
<Anmerkung: Jetzt erklärt sich auch, warum die Elbphilharmonie gebaut wurde!>
By Christian J. Hartmann, on Juni 25th, 2012 Gestern mussten wir Thor von seinen Darmbakterien und dem, was sie ihm antaten, erlösen. 😥

By Christian J. Hartmann, on Juni 17th, 2012 Italienische Wiese in blau – gelb:

Italienische Wiese in zartlila – weiß:

Deutsche Wiese im Einheits-Grün:

Schade eigentlich, oder?
|
|